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Blaulicht-Tag an der GS Hahnbach 🚓

Blaulichttag an der Max-Prechtl-Schule: Lernen, wie man Leben rettet

Ein ganz besonderer Vormittag stand für die Schülerinnen und Schüler der Max-Prechtl-Schule Hahnbach auf dem Programm: Beim großen Blaulichttag „Leben retten“ durften alle Klassen der Hahnbacher Grundschule verschiedene Stationen durchlaufen und dabei hautnah erleben, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Mut und Wissen im Notfall sind.

Mit dabei waren die Freiwillige Feuerwehr Hahnbach, das THW, die Hundestaffel, das Bayerische Rote Kreuz, die Wasserwacht Hahnbach sowie die Polizei Sulzbach-Rosenberg. Die Einsatzkräfte nahmen sich viel Zeit, um den Kindern ihre wichtige Arbeit näherzubringen und ihnen wertvolle Kenntnisse rund um das Thema Sicherheit und Rettung zu vermitteln.

An den einzelnen Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem, wie Menschen aus dem Wasser gerettet werden, wie die stabile Seitenlage funktioniert und welche Maßnahmen bei einer Wiederbelebung wichtig sind. Darüber hinaus konnten die Kinder die beeindruckenden Fahrzeuge und Ausrüstungen der Hilfsorganisationen aus nächster Nähe bestaunen und erfuhren, wie vermisste Personen gesucht und gerettet werden. Dabei wurde schnell deutlich: Jeder kann helfen und schon mit kleinen Handgriffen einen großen Unterschied machen.

Ein ganz besonderes Highlight waren für viele Kinder die vier Rettungshunde. Je zwei Hunde der Hundestaffel und des THW standen an diesem Vormittag im Mittelpunkt großer Begeisterung. Schon im Vorfeld war die Vorfreude auf die tierischen Helfer riesig, und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Mit eindrucksvollen Vorführungen zeigten die Hunde und ihre Hundeführer, wie Vermisstensuchen ablaufen und welch wichtige Rolle die Tiere bei Rettungseinsätzen spielen.

Auch das Wetter machte den Blaulichttag zu etwas Besonderem. Obwohl es trocken blieb, zeigte sich der Juni von seiner ungewöhnlich kühlen Seite. Viele Kinder kamen deshalb mit dicken Jacken und sogar Mützen zur Schule. Die gute Stimmung ließen sich jedoch weder die Schülerinnen und Schüler noch die zahlreichen Helferinnen und Helfer nehmen.

Ein solch außergewöhnlicher Tag wäre ohne das enorme Engagement des Elternbeirats der Max-Prechtl-Schule nicht möglich gewesen. Mit viel Herzblut, Organisationstalent und unermüdlichem Einsatz hatte der Elternbeirat die Veranstaltung vorbereitet und durchgeführt. Darüber hinaus sorgten die Elternbeiratsmitglieder liebevoll für die Verpflegung der Einsatzkräfte und trugen maßgeblich dazu bei, dass sich alle Beteiligten rundum wohlfühlten. Als besondere Überraschung spendierte der Elternbeirat zudem jedem Kind eine Kugel Eis. Dafür machte sogar ein Eiswagen auf dem Pausenhof Station. Für dieses außergewöhnliche Engagement gebührt dem Elternbeirat ein ganz besonderer Dank und höchste Anerkennung.

Für strahlende Gesichter zum Abschluss sorgte außerdem die Firma Elasto. Das Unternehmen spendierte einen ganzen Karton voller Pflasterboxen, sodass jedes Kind ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen durfte. Diese großzügige Spende war nicht nur eine schöne Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag, sondern auch ein wunderbares Zeichen der Verbundenheit mit unserer Schule und der Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Rettungsorganisationen. Die Schulfamilie bedankt sich herzlich bei der Firma Elasto für diese besondere Unterstützung.

Der Blaulichttag hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und das Wissen um das richtige Handeln in Notfällen sind. Die Kinder konnten nicht nur viel lernen, sondern auch einen tiefen Einblick in die unverzichtbare Arbeit unserer Rettungs- und Hilfsorganisationen gewinnen – ein Tag, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Auch Schulleiterin Petra Ligensa ließ es sich nicht nehmen, die verschiedenen Stationen zu besuchen. Begeistert und beeindruckt von der gelungenen Aktion verfolgte sie die Vorführungen, kam mit den Einsatzkräften ins Gespräch und freute sich gemeinsam mit den Kindern und Lehrkräften über diesen außergewöhnlichen Vormittag.

                                                                                                             (K. Arnold, Juni 2026)